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Jugendgottesdienst 29.05.11 PDF Drucken
Geschrieben von: Matthias Klöpping   
Donnerstag, 16. Juni 2011 um 13:22 Uhr
Am 29.05.2011 fand in Hannover-Wülfel der Jugend-gottesdienst unter dem Textwort aus Matthäus 7, Vers 12, „Alles nun, was ihr wollt , dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetzt und die Propheten.“ statt. Zum Eingang wurde das Lied 258 „Ich singe dir mit Herz und Mund.“ gesungen.
 
Bezirksältester Lorenz erklärte, dass er sich mit einer Gruppe Jugendlicher auf diesen Gottesdienst vorbereite habe. In dieser Vorbereitung ist ein Dialog entstanden den Nadine und Cedric im Gottesdienst vorgetragen haben. In diesem ging es darum, dass sich zwei Jugendliche treffen und sich darüber unterhalten wie man seinen nächsten Lieben kann, wenn man sich selbst nicht liebt.
 
Nach dem Dialog predigte Priester Brede. Er ging nochmal auf diese Thematik ein und erläuterte, dass alles mit dem Nachdenken über sich selbst und über Gott beginnt.
Uns hat Gott gemacht und gesagt: „ Gut das ich dich gemacht habe. Gott hat aber auch unseren Nächsten gemacht und über Ihn das gleiche gesagt. Wir selber sollen uns aber auch immer wieder selbst sagen:“ Gut das es mich gibt.“
Sich selbst zu lieben beginnt aber auch mit der Erkenntnis das man sich selbst kennenlernen muss. Wie in den Anfängen einer entstehenden Beziehung zwei er Verliebter. Er erklärte, dass es keine gute Voraussetzung ist, wenn man sich Vorschrieben lässt wie man zu sein hat oder wenn man sich selbst mit anderen vergleicht. Gut ist, wenn man sich über seine Schwächen bewusst wird, sie erkennt und anerkennt. Hat man seine Schwächen herausgefunden soll man an ihnen im positiven Sinne arbeiten. Das gleiche gelte natürliche auch für die Stärken.
An Hand der Aussage von Paulus, das Liebe Geduld ist und alles trägt, erklärte Priester Brede den Jugendlichen, dass man nur mit Geduld an sich selber arbeiten kann. Es sollte einem auch immer Bewusst sein, dass man dem entsprechen viel ertragen muss. Er beendete seine Predigt mit den Worten, dass man sich selbst annehmen soll.
 
Nach dem der Jugendchor das Lied „Wir machen nur Liebe“ gesungen hat erläuterte der Bezirksälteste Lorens noch einmal den Zusammenhang zum Textwort. Dazu verlass er die Übersetzung aus der „gute Nachrichten“ Bibel. Der Bezirksälteste erklärte, dass das Textwort in vielen Kulturen eine goldene Regel ist.
Er begab sich aber auch auf die andere Seite des Textwortes wo es um die liebe zum Nächsten geht oder aber auch der Feindesliebe. Dies erläuterte er an Hand eines Beispiels.
Eine Studentin die in einer Wohngemeinschaft lebt kümmert sich immer um ihre Mitbewohner, wenn diese in Prüfungsstress stehen. Sie sorgt sich dann um das leibliche Wohl ihrer Mitbewohner und schmiert diesen Nutella Brot, da sie diese selbst immer gerne ist. Einer Ihrer Mitbewohner ist allerdings nie etwas von den Nutella Broten was sie selbst verwundert.
Der Bezirksälteste Lorens bezog sich hierbei auf ein Sprichwort des Apostels Knigge „Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht“. Vielleicht mag dieser Bewohner keine Nutella Brote und möchte lieber etwas anderes haben. Er erklärte den Jugendlichen, dass man ohne diesen Bewohner zu fragen nie erfahren wird warum er nichts ist. Weiter ging er darauf ein, dass man seinem Nächsten aber auch richtig zuhören muss um auf ihn eingehen zukönnen.
Wichtig war dem Bezirksältesten auch, dass die Jugendlichen nicht der Auffassung sind, dass sie ja in ruhe gelassen werden wollen und dem entsprechen auch alle weiteren in ruhe lassen. Denn nur wer sich selbst liebt kann auch seinen Nächsten lieben.
Im Besonderen ging er auch auf die Feindesliebe ein. Seinen Nächsten zu lieben ist leicht, aber den der uns nicht Wohlgesonnen ist zu lieben nicht. Er machte darauf aufmerksam, dass der Umgang zwischen zwei Menschen wichtig ist. Wenn mir jemand nicht Wohlgesonnen entgegentritt sollen wir es Jesus gleich machen und ihm in Liebe entgegen treten. Dies soll nicht heißen, dass wir im um den Hals fallen sollen. Wir sollen uns den Umgang mit unseren Feinden bewusst machen, auf diesen eingehen und mit liebe wirken.
 
Nach einem weitern Chorlied bereitete der Bezirksälteste die Jugendlichen auf das heilige Abendmahl vor. Er erläuterte, dass die Jugendlichen sich über den Kern des Gottesdienstes bewusst werden sollten. Heute schon anfangen zu lieben und den Umgang untereinander in Liebe gestallten. Auch seinen Feind vergeben so wie mir vergeben wird. Der Bezirksälteste räumte den Jugendlichen eine Gedenkminute ein um sich darüber bewusst zu werden ob sie diese bereits können oder noch an sich abreiten müssen. Abgerundet wurde die Gedenkminute mit dem Gedicht – Jesus ich liebe dich - .
Jesus, ich liebe dich,

Du bist mein König,

Du bist meine Luft zum Atmen,

Du bist die Kraft, die ich brauche

Jesus ich liebe dich.

Jesus mein Herr,

Mein Herz fließt über,

Deine Liebe erfüllt mich,

Ich liebe dich.

Man hat mir erzählt von deiner Macht im Himmel

Und ich fühlte mich von deiner Liebe getragen

Du bist glaubwürdig und wahr

Und es gibt nichts, was ich tun kann

Als zu dir zu gehen und mich in die Arme deiner Liebe fallen zu lassen.
S.R.